Fasching: Hautschonend schminken


So wird’s der Haut nicht zu bunt
Fasching: Hautschonend schminken
Yuganov Konstantin/Shutterstock.com

Fasching ohne Schminke? Für viele Jecken undenkbar. Erst die Bemalung macht das Kostüm komplett. Doch welche Schminke ist auch bei empfindlicher Haut verträglich?

Erst testen – dann schminken

Beim Kauf der Karnevalsschminke sollten besonders Allergiker auf die Inhaltsstoffe achten. Auch Eltern prüfen vorher besser, was sie ihren Kindern auf die Wangen pinseln. Die häufigsten Auslöser für Allergien oder Hautirritationen sind Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe. Wer sicher gehen möchte, sollte die Angaben der Inhaltsstoffe prüfen und nicht ausreichend gekennzeichnete Produkte zurück ins Regal stellen. Die Verträglichkeit kann man auch zu Hause testen: Einfach etwas Schminke an zwei aufeinanderfolgenden Tagen auf die Armbeuge auftragen. Reagiert die Haut mit einer Reizung oder Rötung, ist es besser, auf andere Farben zurückzugreifen. Vorsicht auch bei alten Produkten: Schminke, die krümelt oder ranzig riecht, gehört nicht mehr auf die Haut.

Wasserlösliche Farben oder fetthaltige Stifte?

Der Vorteil von wasserlöslicher Farbe: Sie ist atmungsaktiver, hält länger und eignet sich somit auch gut für Kinder, die sich mit den Händen oft ins Gesicht greifen. Sie lässt sich mit Feuchttüchern oder Wasser und einer schonenden Waschlotion entfernen. Fetthaltige Stifte dagegen verwischen leichter auf der Haut. Zum Abschminken kommen fetthaltige Präparate wie Reinigungsmilch oder Körperlotion in Frage. „Auf Hautreinigungstücher aus Mikrofaser sollten Jecken allerdings verzichten, denn sie wirken entfettend und austrocknend“, rät Utta Petzold, Dermatologin bei der Barmer GEK.

Weitere Tipps für Hexen und Clowns

  • Vor dem Schminken eincremen
  • Augenlider aussparen, denn diese sind besonders empfindlich
  • Bei Kontaktallergie: Angaben im Allergiepass beachten
  • Gut deckende Farben verwenden, dann reicht eine dünne Farbschicht
  • Nach der Feier sorgfältig abschminken, am besten mit fetthaltigen Hautpflegeprodukten.

Quelle: Barmer

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